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DANKE!

Politik, WB, Wirtschaft

danke

Die aktuellen Zahlen vom Arbeitsmarkt müssen einmal mehr ein Grund sein, um den Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmern ein großes Danke zu sagen. Für ihren Mut, Arbeitsplätze zu schaffen, die Verantwortung für die Mitarbeiter übernehmen und ihnen jährlich 14 Milliarden Euro an Löhnen und Gehältern zu zahlen.

Die Augustzahlen haben wieder eine deutliche Abnahme der Arbeitslosigkeit (-8 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und eine Zunahme bei der Beschäftigung (+ 4.000 Jobs gegenüber dem Vorjahr und mittlerweile insgesamt 222.000 Beschäftigte) gebracht. Das sei vor allem jenen ins Stammbuch geschrieben, die der Meinung sind, die Milch komme aus dem Packerl, das Geld aus dem Bankomaten und die Arbeitsplätze vom AMS. Nein, es sind die Unternehmerinnen und Unternehmer, die dafür verantwortlich sind.

Umso mehr ist es jetzt eine Verpflichtung der Politik, die Rahmenbedingungen so anzupassen, dass die Unternehmer den Karren noch ziehen können und nicht selbst dabei zugrunde gehen. Dazu gehört zumindest eine grundlegende Diskussion über die Änderung im Entgeltfortzahlungsfall, vor allem bei Freizeitunfällen, eine spürbare Reduzierung der Lohnnebenkosten und eine Eindämmung der dauernd überdurchschnittlich steigenden Kosten im Sozialbereich. Denn zwei Drittel des Sozialsystems finanzieren die Kärntner Unternehmen mit ihren Beiträgen.

Ja, wir haben dafür gesorgt, dass die Kärntner Wirtschaft jetzt in der Landesverfassung steht. Das ist ein symbolischer Akt, der lange überfällig war. Aber jetzt gebührt den Unternehmerinnen und Unternehmern endlich Anerkennung – am besten durch Aktivitäten der Politik, die ihre Lage verbessern.

Auch wir sollten uns holen, was uns zusteht, meint Ihr

Markus Malle