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Stromberger soll Seebers Beispiel folgen!

Politik

Die Vereinbarung zwischen der FPK-Werbeagentur und Rechtsanwalt Dr. Seeber liegt auf dem Tisch. Die Zahlung von EUR 240.000,– ist erfolgt. Soweit die Fakten, die von Dr. Seeber bestätigt wurden. Er hat den Aufsichtsratsvorsitz der Kärntner Messen zurück-gelegt.

Doch halt, da war doch noch jemand: Manfred Stromberger, der ehemalige Landesgeschäftsführer der FPK, war gleichzeitig auch Geschäftsführer der Connect-Werbeagentur und hat schriftlich zugesagt, gegen eine 30-prozentige Provision auf die Genehmigung von “ausreichend hohen Vertretungshonoraren” durch Land Kärnten, Stadt Klagenfurt und Landesgesellschaften einzuwirken. Neben seinen tollen Kontakten ist er auch noch Landtagsabgeordneter und sitzt nicht nur im Budgetausschuss, sondern ausgerechnet auch noch im Unvereinbarkeitsausschuss des Landesparlaments. Hier kann er dann gleich über sich selbst urteilen und die angebliche Ahnungslosigkeit seines Parteichefs Uwe Scheuch und des damaligen Parteikassiers und späteren Landeshauptmannes Gerhard Dörfler erklären.

Der mittlerweile Ex-EU- Mandatar Strasser hat beim Verdacht unrechtmäßiger Handlungen die Konsequenzen gezogen. Stromberger hat für die Partei volle Länge kassiert – und muss deshalb sofort zurücktreten!