Politik hinter den Kulissen
– was Kärnten bewegt
15.07.2026

Der Vergleich macht sicher

„Kärnten ist reich!“ – Wir erinnern uns an den Ausspruch des damaligen Landeshauptmanns beim Verkauf der Hypo 2007. Heute wissen wir: Gekommen ist es ganz anders. Die Entscheidung hätte Kärnten beinahe den Ruin gebracht. Seit über zehn Jahren haben wir als Landespolitik alle Hände voll zu tun, um die Folgen aufzuarbeiten.

Endlich ist ein Ende in Sicht: Der Bund übernimmt den Fonds, der zur Abwicklung der Hypo-Misere eingerichtet wurde. Und wieder geht es um eine enorme Summe: 450 Millionen Euro kommen nach Kärnten. Nur dieses Mal wird es anders: Keine Prestige-Projekte, kein Wahlkampf-Getöse, keine Showpolitik.

 

Weniger Schulden

Jeder Cent aus dem Ausgleichzahlungsfonds fließt in den Abbau von Schulden des Landes. Der Schuldenberg wird um 450 Millionen Euro kleiner. Damit setzt die Koalition einen Riesenschritt für die Zukunftsfähigkeit Kärntens.

Und nicht nur das: Durch die Maßnahme sinken die Kosten für das Land. Für diese Verbindlichkeit müsste das Land jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag an Zinsen aufwenden. Zwei weitere Millionen gehen pro Jahr in den Betrieb des Fonds. Unterm Strich erspart sich damit Kärnten mindestens 70 Millionen Euro. So bauen wir an der Zukunft – mit Verantwortung und Weitblick.

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