Politik hinter den Kulissen
– was Kärnten bewegt
30.09.2022

Kilometergeld jetzt erhöhen!

Jetzt ist sie also da, die CO2-Steuer an der Zapfsäule. Ein absoluter Schwachsinn in der aktuellen Situation unseres Wirtschaftsstandortes. Das Ziel: Dem Klima zuliebe soll man auf unnötige Fahrten verzichten – nett, wenn da nicht ein großer Denkfehler wäre.

Nicht jeder PKW-Lenker fährt aus Jux und Tollerei im Kreis – in Zeiten hoher Preise schon gar nicht. Wer beruflich unterwegs ist, hat meist schlicht keine Wahl, wenn er seiner Pflicht nachkommen will. Das Kilometergeld als Ausgleich für die Fahrt beträgt seit 2008 42 Cent – auch ohne derzeitige Inflation ist das längst nicht kostendeckend. Niemand soll draufzahlen, wenn er seinen Job erledigt, und sei es im PKW.

Mehr Fairness

Die größtenteils importierte Teuerung schlägt gnadenlos zu. Gerade für die einkommensschwächsten Bevölkerungsteile wurden unzählige Gegenmaßnahmen ergriffen, was absolut richtig ist. Eine Gesellschaft kann daran gemessen werden, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht. Vergessen wir dabei aber nicht auf die Leistungsträger, die jeden Tag hart arbeiten, um die Töpfe zu füllen, aus denen diese Beträge ausgeschüttet werden. 

Deshalb muss das Kilometergeld endlich angehoben werden. Das gebietet die Fairness den arbeitenden Menschen gegenüber.

Meint Ihr,

Markus Malle

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